Der Weg nach Trawangan war schon ein wenig stressig, wie ich spaeter leider zugeben musste. Um zum etwa 30km Luftlinie entfernten Faehranleger zu kommen musste ich drei mal umsteigen und viel zu viel bezahlen, weil ich die gaengigen Preise einfach noch nicht kannte. Die unglaublich langsame Faehre hat dann noch mehr als 5 Stunden nach Lombok gebraucht. Gegen 9 Uhr abends musste ich mir ein Zimmer in Mataram nehemen weil zu dieser Uhrzeit an ein guenstiges Weiterkommen nicht mehr zu denken war. Den Ort selbst fand ich einfach nur aetzend, es gab einfach nichts dort (nicht einmal Bier) und das Essen war auch nicht gut. Am naechsten morgen bin ich um 6.30 h ausgecheckt um so schnell wie moeglich eine Faehre zu den Gilis zu bekommen.
Gili Trawangan selbst ist zwar sehr schoen aber leider groesstenteils von Australischen Touristen bevoelkert. Vom Insel-Flair bleibt da nicht mehr besonders viel uebrig. Ein kleines Highlight war der Schnorchel-Ausflug am letzten Tag auf Trawangan. Die gesamte Insel ist von einem Riff umgeben in dem sich jede menge Aquariums-Fische und Schlidkroeten tummeln. Am morgen vor der Abfahrt bin ich von einem merkwuerdigen 'Gerumpel' - die Auslaufer von einen kleinen Erdbeben bei Bali - kurz wachgeworden. Nach dem teuren Ausflug auf dei Gilis ging es nach Kuta-Lombok. Der Ort liegt an der suedlichen Kueste von Lombok und ist noch nicht ganz so stark von Touristen ueberlaufen.


Es gibt ein paar Straende an denen man theoretisch Surfen koennte, wegen der Tide haetten wir dafuer sehr frueh aufstehen muessen und die Plaetze waren nur mit dem Boot zu erreichen. Zum Surfen lernen war die Ecke also eher weniger geeignet. Stattdessen haben wir mit dem Motorbike die Umgebung ausgekundschaftet. Am ersten Tag wollte das mit dem Ausflug noch nicht so richtig klappen. Nach wenigen Kilometern hatten wir einen Platten. Bei der ersten Reparatur war das noch lustig. Die Methode hier einen Schlauch zu vulkanisieren ist echt einmalig...Leider hat die Reparatur nur 500 Meter gehalten, so dass wir wenig spaeter bei der naechsten Reparatur-Huette Halt machen mussten. Ok, noch eine Stunde warten, wir hatten ja Urlaub.
Als der Reifen dann zum dritten mal platt war, war die Reparatur schon nicht mehr ganz so spannend. Wir waren dann auch nicht mehr wirklich sicher, ob wir es mit dem Roller wieder zurueck nach Kuta schaffen wuerden, 100 Meter schieben hatten mir schon gereicht.
