Sunday, September 27, 2009

Lombok

Auf dem Weg zu den Gili Islands, noerdlich von Lombok, haben sich unsere Wege fuer einen Tag getrennt. Waehrend Chris mit zwei Muenchenern, die in Bali neben uns im Geusthouse gewohnt haben, ein all-incluse Ticket gebucht hat, wollte ich unbedingt wissen wie es sich so auf eigene Faust reisen laesst. In Thailand hat das ja auch gut geklappt.
Der Weg nach Trawangan war schon ein wenig stressig, wie ich spaeter leider zugeben musste. Um zum etwa 30km Luftlinie entfernten Faehranleger zu kommen musste ich drei mal umsteigen und viel zu viel bezahlen, weil ich die gaengigen Preise einfach noch nicht kannte. Die unglaublich langsame Faehre hat dann noch mehr als 5 Stunden nach Lombok gebraucht. Gegen 9 Uhr abends musste ich mir ein Zimmer in Mataram nehemen weil zu dieser Uhrzeit an ein guenstiges Weiterkommen nicht mehr zu denken war. Den Ort selbst fand ich einfach nur aetzend, es gab einfach nichts dort (nicht einmal Bier) und das Essen war auch nicht gut. Am naechsten morgen bin ich um 6.30 h ausgecheckt um so schnell wie moeglich eine Faehre zu den Gilis zu bekommen.

Gili Trawangan selbst ist zwar sehr schoen aber leider groesstenteils von Australischen Touristen bevoelkert. Vom Insel-Flair bleibt da nicht mehr besonders viel uebrig. Ein kleines Highlight war der Schnorchel-Ausflug am letzten Tag auf Trawangan. Die gesamte Insel ist von einem Riff umgeben in dem sich jede menge Aquariums-Fische und Schlidkroeten tummeln. Am morgen vor der Abfahrt bin ich von einem merkwuerdigen 'Gerumpel' - die Auslaufer von einen kleinen Erdbeben bei Bali - kurz wachgeworden. Nach dem teuren Ausflug auf dei Gilis ging es nach Kuta-Lombok. Der Ort liegt an der suedlichen Kueste von Lombok und ist noch nicht ganz so stark von Touristen ueberlaufen.


Es gibt ein paar Straende an denen man theoretisch Surfen koennte, wegen der Tide haetten wir dafuer sehr frueh aufstehen muessen und die Plaetze waren nur mit dem Boot zu erreichen. Zum Surfen lernen war die Ecke also eher weniger geeignet. Stattdessen haben wir mit dem Motorbike die Umgebung ausgekundschaftet. Am ersten Tag wollte das mit dem Ausflug noch nicht so richtig klappen. Nach wenigen Kilometern hatten wir einen Platten. Bei der ersten Reparatur war das noch lustig. Die Methode hier einen Schlauch zu vulkanisieren ist echt einmalig...
Leider hat die Reparatur nur 500 Meter gehalten, so dass wir wenig spaeter bei der naechsten Reparatur-Huette Halt machen mussten. Ok, noch eine Stunde warten, wir hatten ja Urlaub.
Als der Reifen dann zum dritten mal platt war, war die Reparatur schon nicht mehr ganz so spannend. Wir waren dann auch nicht mehr wirklich sicher, ob wir es mit dem Roller wieder zurueck nach Kuta schaffen wuerden, 100 Meter schieben hatten mir schon gereicht.

Thursday, September 24, 2009

Kuta-Bali

Der Ort ist wie zu erwarten war super touristisch. Man trifft dort ueberwiegend auf Australier fuer die der Ort wohl so etwas wie Las Palmas fuer Europaeer ist. Feur ein paar Tage haben wir ordentlich mitgefeiert, zum ausspannen war der Ort aber voellig ungeeignet. Von unserem Zimmer aus konnten wir direkt in die groesste Disco im Ort kucken, in der jeden Tag bis etwa 5 Uhr morgens Elektro aufgelegt wurde. Hat mich irgendwie an eine Outdoor Goa Party erinnert - mit dem Unterschied, dass das ganze nicht nach 2 Tagen vorbei war.
Irgendwann am dritten oder vierten Tag haben wir es dann endlich mal geschafft uns Motorbikes zu mieten und einen Blick ueber debn Tellerrand zu werfen. Die Fahrt ging nach Ulu Watu, jeweils zum Tempel und zu dem eigentlichen Surferstrand. Am Eingang zum Tempel wurde man vor den diebischen Affen gewarnt und aufgefordert Brillen, Ohrringe und Haarreifen abzunehmen und sicher zu verstauen. Mich hat die Sonne geblendet also hab ich meine Brille wieder aufgesetzt. Es hat dann ungefaehr 30 Sekunden gedauert, bis ein Affe mir die Brille von der Nase gerissen hat. Ich hatte noch Glueck, ein Indonesier war sofort zur Stelle und hat meine Brille gegen einen Beutel Futter eingetauscht. War natuerlich nicht ganz umsonst, so dass ich zum zweiten mal drei Euro fuer meine Brille bezahlen durfte. Wirklich leid taten mir die zahlreichen Touristen, die nicht mit einer Fake-Brille aus Thailand gekommen waren, sondern dabei zusehen durften wie ihre nicht-Fake Markenbrillen genuesslich zerstoert wurden.

Wednesday, September 9, 2009

Kuala Lumpur

Eigentlich hatte ich erwartet, dass KL irgendwie mit Bangkok zu vergleichen waere; schmutzig, laut, einfach ein Ort von dem man moeglichst schnell wieder verschwinden will. Stattdessen sind wir auf eine hochmoderne, supersaubere Metropole getroffen. Was ich vorher auch nicht wusste, Malaysia ist offensichtlich der ursprungsort fuer das, was bei uns normalerweise als China-, Asia-, Thai- oder sonstwas-Kueche vermarktet wird. Das Essen ist dem, was man in solchen Restaurants bekommt, wesentlich aehnlicher, schmeckt allerdings um Klassen besser.

Das Preisniveau liegt etwas oberhalb von dem in Thailand, Guesthouses und Bier kosten fast das doppelte wie in Thailand. Nachdem wir Thai Preise gewohnt sind kommt uns das entsetzlich teuer vor, verglichen mit Deutschland kann man hier aber noch recht guenstig leben.

Die Stadt selbst ist ein faszinierender Anblick. Haufenweise Wolkenkratzer die wiederrum von den Petronas-Towers und dem Fernsehturm ueberragt werden. Die Aussicht vom Fernsehturm ist wirklich beeindruckend und in den Petronas-Towers verbirgt sich das groesste Shopping-Center das ich je gesehen hab. Einkaufen konnte ich dort nicht besonders viel, die Geschaefte bestehen fast ausschliesslich aus unbezahlbaren Nobelmarken und ein Quicksilver-Shirt fuer 30 Euro kauf ich mir ganz bestimmt nicht nachdem ich gerade in Thailand war ;)

Zum Abschluss war dann noch ein Besuch in dem beruehmten Aqurium mit dem 90 Meter langen Tunnel zum durchlaufen faellig. Alles in allem eine nette Abwechslung, nach ein paar Tagen haben wir uns dann aber wieder auf niedrigere Preise und Strand gefreut.

Tuesday, September 8, 2009

Hat Yai






Hat Yin liegt ca. 50km noerdlich der Malyischen Grenze und hat an sich ueberhaupt nichts zu bieten. Wir sind trotzdem fuer 2 Tage in einem muffigen, dunklen Hotel geblieben weil wir keine Lust hatten mit dem Bus nach Kuala Lumpur zu fahren und der Schlafwagen im Zug fuer den naechsten Tag ausgebucht war. Notgedrungen mussten wir uns also die Stadt ansehen.
Alzuviel gab es wirklich nicht zu sehen. Es gab dafuer japanische Restaurants in dem Ort und ich konnte fuer umgerechnet 5 Euro ein hervorragendes Sashimi geniessen.

Phuket

Auf der Fahrt nach Phuket wollte der Regen nicht so richtig aufhoeren, zwischendurch musste der Bus anhalten weil eine Haelfte der Strasse nicht mehr befahrbar war. In deutschland waere die Strasse sicherlich komplett gesperrt gewesen, der Bus kam aber trotzdem gut durch. In Patong hab ich mich mit Chris wieder getroffen. Der Kontrast zu Phayam haette wohl kaum groesser ausfallen koennen. Natuerlich gab es wieder Strom und Internet, dazu ein grosses Einkaufzentrum, Fernsehr mit DVD-Player, Discos, Touristen, Girly-Bars, Ping-Pong Shows... und jede Menge Regen.
Tagsueber konnte man Klamotten kaufen und DVDs kucken, Abends haben wir uns meistens ins Nachtleben gestuerzt. Pool spielen kann ich jetzt auf jeden Fall besser als vorher.
Nach etwa einer Woche wurde es dann doch etwas zu Nass und wir haben uns dazu entschieden moeglichst schnell nach Bali zu gehen. An der Thailaendischen Westkueste ist der September der mit Abstaend nasseste Monat, waehrend in Indonesien das Verhaeltnis Regenzeit-Trockenzeit genau anders herum ist.